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Rechteverwalter für Datensammlung festlegen

Nach der Fest­le­gung der Rech­te und Frei­ga­ben kann der Daten­ge­ber den Rech­te­ver­wal­ter für sei­ne Daten­samm­lung und die Wei­ter­ga­be­op­tio­nen bestim­men. Die­ser Rech­te­ver­wal­ter beant­wor­tet spä­ter die Nut­zer­an­fra­gen und ent­schei­det nach Maß­ga­be der Wei­ter­ga­be­op­tio­nen, ob und unter wel­chen Bedin­gun­gen die Daten­samm­lung wei­ter­ge­ge­ben wer­den darf.

Rechteverwalter für Datensammlung festlegen

Der Nut­zer wählt im Menü “Archi­vie­ren” unter “Daten­samm­lung für Export vor­be­rei­ten” die Opti­on “Rech­te­ver­wal­ter für Daten­samm­lung fest­le­gen” aus.

Es öff­net sich eine Über­sicht mit allen bereits ange­leg­ten Daten­samm­lun­gen. Der Nut­zer mar­kiert die Daten­samm­lung, für die er den Rech­te­ver­wal­ter bestim­men möch­te, und klickt danach auf “Samm­lung aus­wäh­len”. Nun öff­net sich ein neu­es Fens­ter mit einer Aus­wahl­lis­te der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Rech­te­ver­wal­ter.

Für jedes Teil­pro­jekt des SFB 600 ist ein eige­ner Rech­te­ver­wal­ter vor­ge­se­hen, der auch nach dem Ende des SFB 600 für Nut­zer­an­fra­gen zur Ver­fü­gung steht. In der Regel über­nimmt der Teil­pro­jekt­lei­ter die Rol­le des Rech­te­ver­wal­ters. Hat das Teil­pro­jekt kei­nen eige­nen Rech­te­ver­wal­ter bestimmt, dann kann der Daten­ge­ber den Rech­te­ver­wal­ter des Gesamt-SFB aus­wäh­len. Soll­te für den aus­ge­wähl­ten Rech­te­ver­wal­ter kei­ne Per­son bekannt sein, dann geht die Rol­le des Rech­te­ver­wal­ters auto­ma­tisch auf den Rechts­nach­fol­ger des Daten­ar­chivs über, der­zei­tig das For­schungs­zen­trum Euro­pa.

Nach­dem der Nut­zer einen Rech­te­ver­wal­ter aus­ge­wählt hat, klickt er auf den But­ton “Ein­tra­gen”.

error_outlineDie Daten­samm­lung kann nicht expor­tiert wer­den, wenn kein Rech­te­ver­wal­ter aus­ge­wählt wur­de!

WEITERGABEOPTIONEN FESTLEGEN

In den Wei­ter­ga­be­op­tio­nen legt der Daten­ge­ber fest, ob und unter wel­chen Bedin­gun­gen der Rech­te­ver­wal­ter die geschütz­ten Archiv­ob­jek­te an die Nut­zer des Vir­tu­el­len Daten­ar­chivs wei­ter­ge­ben darf.

Der Nut­zer wählt im Haupt­me­nü “Archi­vie­ren” unter “Daten­samm­lung für Export vor­be­rei­ten” den Menü­punkt “Wei­ter­ga­be­op­tio­nen fest­le­gen” aus. Rechts öff­net sich ein Kon­text­me­nü und der Nut­zer kann wäh­len, ob er die Wei­ter­ga­be­op­tio­nen für die Daten­samm­lung oder für die Teil­samm­lung defi­nie­ren möch­te.

Legt der Daten­ge­ber die Wei­ter­ga­be­op­tio­nen auf Ebe­ne der Daten­samm­lung fest, dann wer­den die Ein­stel­lun­gen zunächst auf alle ent­hal­te­nen Teil­samm­lun­gen und Doku­men­te ver­erbt. Gel­ten für die Doku­men­te einer bestim­men Teil­samm­lung restrik­ti­ve­re recht­li­che Bestim­mun­gen, dann kann der Nut­zer für die­se Teil­samm­lung abwei­chen­de Wei­ter­ga­be­op­tio­nen defi­nie­ren. Ändert er aber danach noch­mals die Wei­ter­ga­be­op­tio­nen der Daten­samm­lung, dann wer­den alle bei der Teil­samm­lung ange­ge­be­nen Wei­ter­ga­be­op­tio­nen über­schrie­ben.

Zunächst soll­te der Nut­zer die Wei­ter­ga­be­op­tio­nen für die Daten­samm­lung defi­nie­ren. Dazu klickt er im Kon­text­me­nü auf “für Daten­samm­lung”.

Nun öff­net sich eine Über­sicht mit allen bereits ange­leg­ten Daten­samm­lun­gen. Der Nut­zer muss nun die gewünsch­te Daten­samm­lung mar­kie­ren und danach auf den But­ton “aus­wäh­len” kli­cken. Es öff­net sich fol­gen­des Fens­ter:

In die­ser Mas­ke legt der Daten­ge­ber fest, unter wel­chen Bedin­gun­gen der aus­ge­wähl­te Rech­te­ver­wal­ter bestimm­te Doku­ment­be­stand­tei­le wei­ter­ge­ben darf. Um es dem Daten­ge­ber zu ermög­li­chen, bestimm­ten Benut­zern nur einen Teil der in der Daten­bank vor­lie­gen­den Doku­ment­be­stand­tei­le zugäng­lich zu machen, wer­den beim Export drei ver­schie­de­ne Archiv­ob­jek­te erzeugt. Die­se kön­nen von den Nut­zern des Archivs auf Anfra­ge als sepa­ra­te Datei her­un­ter­ge­la­den wer­den, sofern der Daten­ge­ber dies erlaubt. Für fol­gen­de Archiv­ob­jek­te kann der Daten­ge­ber Wei­ter­ga­be­op­tio­nen defi­nie­ren:

  • aus­ge­wähl­te Doku­ment­in­for­ma­tio­nen mit Voll­text: Die­ses Doku­ment ent­hält die obli­ga­to­ri­schen Meta­da­ten und die unter dem Menü­punkt “Rech­te und Frei­ga­ben” ggf. zusätz­lich öffent­lich frei­ge­ge­be­nen Meta­da­ten sowie den Voll­text, falls die­ser ins Archiv über­nom­men wur­de.
  • Gesamt­do­ku­ment (ohne Anhänge/Bilder/Digitalisate): Die­ses Doku­ment ent­hält alle in den Erfas­sungs­mas­ken ein­ge­ge­be­nen Daten (außer die Ein­ga­ben unter dem Kar­tei­rei­ter “Per­sön­li­che Ein­trä­ge”) und den Voll­text, aber kei­ne Anhän­ge, Bil­der oder sons­ti­gen Digi­ta­li­sa­te.
  • Anhänge/Bilder/Digitalisate: Hier sind die unter dem Kar­tei­rei­ter “Anhang” oder “Objekt erfas­sen” hoch­ge­la­de­nen Digi­ta­li­sa­te betrof­fen, sofern der Daten­ge­ber die­se Objek­te unter dem Menü­punkt “Rech­te und Frei­ga­ben” ins Archiv über­führt hat.
infoBit­te prü­fen Sie, ob die Wei­ter­ga­be recht­mä­ßig ist und kei­ne Rech­te Drit­ter ver­letzt wer­den!

Dem Daten­ge­ber ste­hen für die­se Archiv­ob­jek­te fol­gen­de Wei­ter­ga­be­op­tio­nen zur Ver­fü­gung:

  • nie: Hat der Daten­ge­ber die Opti­on “nie” aus­ge­wählt, dann darf der Rech­te­ver­wal­ter unter kei­nen Umstän­den das Archiv­ob­jekt an die Nut­zer des digi­ta­len Archivs wei­ter­ge­ben. Die Archiv­ob­jek­te ste­hen dann ledig­lich dem Daten­ge­ber selbst zur Ver­fü­gung.
  • auf Anfra­ge: Hat der Daten­ge­ber die Opti­on “auf Anfra­ge” aus­ge­wählt, dann darf der Rech­te­ver­wal­ter die­ses Archiv­ob­jekt nur auf Anfra­ge eines regis­trier­ten Nut­zers frei­ge­ben. Die­se Anfra­ge erfolgt über ein Online-For­mu­lar, in dem neben dem Namen und der E‑Mail-Adres­se auch das For­schungs­in­ter­es­se und das Insti­tut erfragt wer­den. Hat der Daten­ge­ber kei­ne Ein­schrän­kun­gen im Feld “Anmer­kun­gen” ein­ge­tra­gen, dann ent­schei­det der Rech­te­ver­wal­ter auf Basis der ihm vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen.

Anmer­kun­gen: In die­sem Feld kann der Daten­ge­ber zusätz­li­che Hin­wei­se und Infor­ma­tio­nen für den Rech­te­ver­wal­ter ein­tra­gen, die ihm dabei hel­fen sol­len, eine Ent­schei­dung über die Wei­ter­ga­be zu tref­fen (z. B. Wei­ter­ga­be nur nach Vor­la­ge der Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung durch den Rech­te­inha­ber erlaubt).

Die Fest­le­gung der Wei­ter­ga­be­op­tio­nen für die Teil­samm­lun­gen erfolgt nach dem glei­chen Prin­zip.