Inhaltsanalyse

Inhaltsanalyse-Tool

Mit die­sem Tool kön­nen die For­schungs­fra­gen und deren Ant­wor­ten doku­men­tiert und sor­tiert wer­den. Hier­bei wer­den die Text­be­fun­de direkt mit den Ana­ly­se­ka­te­go­rien, die die For­schungs­fra­ge abbil­den, ver­bun­den. Auf die­se Wei­se kön­nen zum einen wäh­rend der Ana­ly­se­ar­bei­ten die For­schungs­fra­gen ver­fei­nert bzw. aus­ge­baut wer­den, wodurch sich schon das Argu­men­ta­ti­ons­sche­ma für die Nie­der­schrift abzeich­net. Zum ande­ren kön­nen sämt­li­che Text­stel­len mit weni­gen Klicks aus allen ver­wen­de­ten Pri­mär­tex­ten zu einer Ana­ly­se­ka­te­go­rie  zusam­men­ge­stellt wer­den, um sie gegen­ein­an­der zu prü­fen bzw. um Zita­te in die Publi­ka­ti­on einzubringen.

Beispiel für ein Frageraster zum Thema “Erziehung in der Frühen Neuzeit”.

Dabei stel­len die sie­ben obers­ten Begrif­fe die Haupt­aspek­te der Erzie­hung dar. Im Prin­zip wer­den also die klas­si­schen Fra­gen: “Wer, wie, was, wie­so, wes­halb, war­um?” gestellt.

Die Ebe­nen dar­un­ter wur­den dann anhand der Quel­len­be­fun­de erzeugt. So wur­den die Grup­pen Bür­ger, Eltern, Kir­chen­die­ner und Obrig­keit als die­je­ni­gen iden­ti­fi­ziert, die einen Erzie­hungs­auf­trag hat­ten. Die Erzie­hungs­zie­le wur­den unter­teilt in Dos und Don’ts, die die Erzie­hung bewir­ken soll­ten und dar­un­ter befin­den sich die kon­kre­ten Aus­prä­gun­gen, die in den Quel­len iden­ti­fi­ziert wurden.

Die­sen Inde­x­ein­trä­gen wur­den schließ­lich die Text­pas­sa­gen (grü­ne Ein­trä­ge hin­ter dem jewei­li­gen Inde­xein­trag), die die­se Aspek­te bele­gen aus dem Quel­len­ma­te­ri­al zuge­ord­net. Auf die­se Wei­se wur­den die Beob­ach­tun­gen in den Tex­ten doku­men­tiert und das Ana­ly­se­ras­ter fort­wäh­rend ver­fei­nert. Am Ende der Quel­len­aus­wer­tung konn­ten alle Text­pas­sa­gen, die einem Inde­xein­trag zuge­ord­net wur­den, aus­ge­ge­ben wer­den. Auf die­se Wei­se fällt es am Ende leicht, alle Bele­ge zu einem Aspekt aus dem Cor­pus her­aus­zu­fil­tern und ggf. noch ein­mal gegen­ein­an­der zu lesen und wei­te­re Beob­ach­tun­gen im direk­ten Text­ver­gleich zu machen. Auch wird schnell ersicht­lich, was ein sin­gu­lä­res Phä­no­men war und was dis­kurs­re­le­vant war. Eben­so kann ein pas­sen­des Zitat sehr schnell auf­ge­fun­den und mit sei­nen kor­rek­ten biblio­gra­phi­schen Anga­ben in den Fach­bei­trag über­nom­men werden.

Registererstellung

Die­ses Werk­zeug kann aber auch dazu ver­wen­det wer­den, ein ein­fa­ches Regis­ter für die Aus­zeich­nung von Per­so­nen, Orten etc. auf­zu­bau­en. Es besteht dabei auch die Mög­lich­keit, zu den Regis­ter­ein­trä­gen wei­te­re Infor­ma­tio­nen abzu­le­gen wie z. B. einen Link zur GND, Geo-Koor­di­na­ten oder ein Kurzbiogramm.